Über

»Versteckte männ­liche Gewalt erzwingt die Unter­ord­nung der Frau und erhält sie aufrecht.« – Judith Herman

Diese Website soll einen nied­rig­schwel­ligen und femi­nis­ti­schen Zugang zum Themen­kom­plex intime und sexu­elle Gewalt bieten.

Ausgangs­punkt ist dabei die femi­nis­ti­sche Erkenntnis, dass es bei dieser Gewalt zentral um patri­ar­chale Macht- und Herr­schafts­an­sprüche geht. Vor allem Männer setzen sie häufig syste­ma­tisch ein, um Domi­nanz und (andau­ernde) Kontrolle über andere aufzu­bauen.

Wenn wir etwas gegen intime und sexu­elle Gewalt tun wollen, müssen wir uns deshalb mit einer Reihe von Macht­fragen ausein­an­der­setzen:

  • Was tun die Täter*innen und insbe­son­dere die Täter über­haupt? Wie versu­chen sie, Macht über andere aufzu­bauen?
  • Wie ermög­li­chen es patri­ar­chale Umfelder und Insti­tu­tionen Täter*innen und insbe­son­dere Tätern, diese Macht relativ unge­stört aufbauen zu können?
  • Was brau­chen (wir als) Betrof­fene, um unab­hängig von Täter*innen hand­lungs­mächtig zu bleiben oder es wieder werden zu können?
  • Was können (wir als) Unterstützer*innen tun, um Betrof­fene in ihrer Hand­lungs­macht zu stärken und Täter*innen in ihrer Macht über andere zu schwä­chen?
  • Wie können wir soziale und poli­ti­sche Räume und darüber hinaus gesell­schaft­liche Verhält­nisse erkämpfen, in denen die intime und sexu­elle Selbst­be­stim­mung der einzelnen tatsäch­lich gilt und geschützt wird?

Die Texte auf dieser Website sollen etwas zur Ausein­an­der­set­zung mit solchen Macht­fragen beitragen. Wo nicht anders ange­geben, stammen die Texte von Ashley Memo (es/they/dey), das den Blog auch sonst inhalt­lich betreut.

Unter Lese­tipps findet sich eine Reihe von Empfeh­lungen, darunter vor allem Bücher und Texte.

Unter Hilfe sind Links zu externen Bera­tungs- und Unter­stüt­zungs­an­ge­boten sowie zu weiteren infor­ma­tiven Ressourcen aufge­führt.